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In landschaftlich reizvoller Lage - wie könnte es auch anders sein - im Tal des Schwarzenbruch Baches zwischen Breckerfeld und Ennepetal, liegt die Finkenberger Mühle. Die Genehmigung für den Bau des Gewerbegebietes von 43,2 Fuß Länge und 27 Fuß Breite wurde im Jahre 1860 durch die Regierung Arnsberg erteilt. Am 01.10. 1861 nahm die Mühle ihren Betrieb auf. Der Ur-Ur-Großvater Theodor Schmidt setzte vor fast 139 Jahren das Wasserrad in Gang. Lange Zeit herrschte Hochbetrieb in der Mühle doch gut 100 Jahre später wurde auch sie Opfer des allgemeinen Mühlensterbens. Sie war die letzte Mühle in der Umgebung, die noch mit Wasserkraft betrieben wurde. Das Wasserrad hat einen Durchmesser von 5,60 m das mit einer Achse von 0,65 m Durchmesser drei Mahlgänge trieb. Durch Öffnen der Verbindung zwischen Teich und Wasserrad wurde das Wasser auf das oberschächtige Wasserrad geleitet. Die Kraftübertragung erfolgte über die Wasserradachse und zwei eiserne Kegelräder auf den Königsbaum. Mittels dreier Winden konnte dann wahlweise einer der drei Mahlgänge angetrieben werden. Im Oktober 1985 wurde die Mühle in die Denkmalrolle eingetragen und bleibt uns somit als kleines Mühlenmuseum erhalten.
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